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Beisicht: Banken- Management nicht aus der Verantwortung entlassen |
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pro NRW -
Aktuelles
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Freitag, 10. Oktober 2008 |
Schutz der Sparer auch vor unverantwortlichen Risiko-Spekulationen durch das Management sicherstellen
Der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht betonte heute erneut, dass es bei einer effizienten Sicherung der Spareinlagen in erster Linie um den Schutz unserer kleinen Sparer gehe. Deren Schutz müsse bei allen Überlegungen höchste Priorität haben. Beisicht meinte aber auch, dass jetzt angesichts der Finanzkrise natürlich besonderes Augenmerk auf das oft fragwürdige und leichtfertige Agieren der Bankvorstände gelegt werden müsse. Diese würden bei Bezug von exorbitant hohen Gehältern munter und teilweise absolut leichtfertig mit fremdem Kapital herum spekulieren, was bei diversen High-Risk-Kalkulationen nicht selten zu enormen Verlusten und damit einer Gefährdung der deutschen Spareinlagen führen würde.
Es könnte keinesfalls akzeptiert werden, betonte Beisicht, dass die Verantwortlichen, die im Management der Bankinstitute sitzen, ungeschoren davon kommen, wenn sie völlig unverantwortlich mit den ihnen anvertrauten Geldern agieren. Es sei skandalös, dass sich die Bankvorstände zunächst ihre angeblich so hohe Verantwortung mit außerordentlich hohen Gehältern abgelten und dann auch noch ihr Versagen durch immense Abfindungssummen besiegeln ließen. Schließlich seien es die kleinen einheimischen Sparer und die öffentliche Hand, die dann für die Schäden einstehen müssten. Pro NRW erwartet nun von Finanzministern Vorschläge, hier ein Regulativ einzuziehen, um in Zukunft gerade das Banken-Management vermehrt in die Verantwortung zu nehmen.
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