Neuer pro-Köln-Vorstand gewählt – Beisicht mit 98 Prozent der Stimmen zum Kölner OB-Kandidaten nominiert – Personelle Erweiterung des pro-NRW-Vorstandes – Gastreferat des Wiener FPÖ-Landesministers Johann Herzog
Der erste gemeinsame Parteitag von pro Köln und pro NRW nahm gestern wichtige Weichenstellungen vor. Die über 250 Delegierten wählten am Sonntagnachmittag in einem renommierten Hotel im Herzen der Kölner Innenstadt einen neuen pro-Köln-Vorstand und nominierten einen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten; auf Landesebene wurden zudem Nachwahlen für den pro-NRW-Vorstand durchgeführt.
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Stehende Ovationen für den OB-Kandidaten von pro Köln, dem 45jährigen
Rechtsanwalt Markus Beisicht. |
Alter und neuer pro-Köln-Vorsitzender ist der 45jährige Rechtsanwalt
Markus Beisicht, der ohne Gegenstimmen in seinem Amt bestätigt wurde.
Zudem wurde Beisicht von der Mitgliederversammlung mit 98 Prozent der Stimmen
als Kandidat für das Amt des Kölner Oberbürgermeisters nominiert.
Bei pro Köln werden ihm bei den bevorstehenden Aufgaben auch zukünftig
die 30jährige Rechtsanwältin Judith Wolter und der 32jährige
Politologe Markus Wiener als Stellvertreter zur Seite stehen. Ebenfalls im
Amt bestätigt wurde der Schatzmeister der Bürgerbewegung, der 42jährige
Verleger Manfred Rouhs. Zum neuen Schriftführer wurde der Stadtrat und
gelernte Schriftsetzer Bernd M. Schöppe gewählt. Vervollständigt
wird der Kölner Vorstand durch die Beisitzer Jörg Uckermann, Marylin
Anderegg, Karl Schiele, Torsten Uhlenbrock, Doris Rost, Regina Wilden und Hans-Martin
Breninek. Letzterer war trotz seiner Verletzungen, die er sich erst am Freitag
bei einem brutalen Überfall von jugendlichen Migranten zugezogen hatten,
auf der gemeinsamen Mitgliederversammlung von pro Köln und pro NRW erschienen,
wofür ihm der Vorsitzende Beisicht ausdrücklich Respekt und Anerkennung
aussprach.
Bei den Nachwahlen zum pro-NRW-Vorstand wurde der schnellen Erweiterung
des Verbandes Rechnung getragen: Zu einem der vier stellvertretenden Vorsitzenden
wurde der rührige Kreisvorsitzende des Rhein-Erft-Kreises, der 60jährige
Jürgen Hintz, gewählt. Neue Schriftführerin wurde die Leverkusener
Kreisvorsitzende Susanne Kutzner. Bei der Nachwahl von vier Beisitzern setzten
sich der Kreisvorsitzende von Lippe, Fabian Thies, der Gelsenkirchener Kaufmann
Timo Bachmeier, der 44jährige Bonner Frank Baumgarten sowie die Mönchengladbacher
Geschäftsfrau Renate Willms durch.
Auch inhaltlich gab es zahlreiche wichtige
Weichenstellungen auf der gemeinsamen Veranstaltung der pro-Bewegung im Herzen
von Köln: Pro NRW verabschiedete
einstimmig die neuen „Kommunalpolitischen Leitlinien“ für
die bevorstehenden Kommunalwahlen 2009. In diesem Neun-Punkte-Papier wird ein
Rahmen für eine erfolgreiche, rechtspopulistische Kommunalpolitik vorgegeben,
die vor Ort in den einzelnen Verbänden selbstverständlich mit spezifischen
lokalen Themen und Problemfelder ergänzt und erweitert wird. Insbesondere
zu den Themenfeldern Verkehr, Sicherheit und Ordnung, Schulen, Soziales, Finanzen
und Korruption sowie Islamisierung und Überfremdung wurden
damit am Sonntag weitere inhaltliche Pflöcke eingerammt.
Den Delegiertenunterlagen
waren zudem zwei Resolutionen zur Moscheebauproblematik und zum brutalen Überfall
auf den pro-Köln-Stadtrat Hans-Martn Breninek
beigelegt. Hier machte der Vorsitzende Beisicht noch einmal deutlich, daß die
pro-Bewegung sich mit allen rechtlichen und politischen Mitteln gegen eine
solche Verrohung der Sitten zur Wehr setzen wird. „Wir sind es, die das
Grundgesetz und die demokratischen Freiheiten in diesem Land gegen verblendete
Linksextremisten und aufgehetzte Zuwanderer verteidigen. Wir sind es, die die
verbalen Ausfälle von SPD-Chef Ott und anderen Hetzern öffentlich
gemacht und angeprangert haben. Und wir werden auch diejenigen sein, die von
immer mehr enttäuschten Bürgern 2009 ein Mandat bekommen werden,
um endlich für eine Erneuerung in den Rathäusern zu sorgen“.
Der
FPÖ-Politiker und Mitglied der Wiener Landesregierung Johann Herzog überbrachte
anschließend die besten Grüße seines Parteiobmannes HC Strache.
Auch Strache wünsche der pro-Bewegung weiterhin soviel Zulauf und Erfolg
wie bisher und vor allem einen gelungen Anti-Islamisierungskongreß im
September, auf den er sich persönlich schon sehr freuen würde. Desweiteren
ging Herzog auf die aktuelle Entwicklung der FPÖ ein, die sich am 28.
September bekanntlich dem Votum der Bürger bei den österreichischen
Nationalratswahlen stellen wird. Derzeit liege man bei manchen Umfragen sogar
schon bei über 20 Prozent, wahrscheinlich sei in jedem Fall ein Ergebnis
zwischen 15 und 20 Prozent. Die FPÖ stehe damit wieder als dritte Kraft
in Österreich auf festem Boden. Ein Erfolg, der einer konsequenten rechtsdemokratischen
Oppositionsarbeit in den vergangenen Jahren zu verdanken sei. „Wir haben
auf die richtigen Themen gesetzt: Soziale Gerechtigkeit, Parteienfilz von rot
und schwarz, Asyl- und Ausländerpolitik. Wir stehen als die soziale Heimatpartei
auf der Seite der einheimischen Bürger!“
Nach einer Sitzungsdauer
von über vier Stunden verabschiedeten sich die
Teilnehmer der Versammlung mit dem beruhigenden Gedanken, personell und inhaltlich
einen guten Schritt weiter gekommen zu sein. Nun gilt es, diesen Schub mitzunehmen
und als nächstes den Anti-Islamisierungskongreß vom 19. bis zum
21. September zu einem großen Erfolg zu machen.
| Gestern fand in einem renommierten Kölner
Hotel der gemeinsame Parteitag von pro Köln und pro NRW statt, der
vom pro-NRW-Bezirksvorsitzenden Jörg Uckermann eröffnet wurde. |
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Über 250 Mitglieder aus Köln und
ganz NRW stellten dabei entscheidende personelle und inhaltliche Weichen
für die Kommunalwahlen 2009. |
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| In
Köln wird dabei der 45jährige Rechtsanwalt Markus Beisicht OB-Kandidat
antreten. Beisicht kündigte in einer kämpferischen Rede an, alles
dafür zu tun, den Kölner Bürgern weitere fünf Jahre
mit "Großmoschee-Schramma" zu ersparen. |
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Der neue Vorstand der Bürgerbewegung pro
Köln: Eine gelungene Mischung aus bewährten Kräften und
einsatzfreudigen Neuzugängen! |
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Ein ausführlicher Bildbericht folgt im Laufe des Tages.
Weitere "Parteitags-Splitter":
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