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pro NRW -
Aktuelles
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Montag, 4. August 2008 |
Zur Hertie-Pleite:
Nach dem Insolvenzantrag der von einer britischen "Heuschrecke" aufgekauften Kaufhauskette Hertie fordert der pro-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht, in Zukunft an Rhein und Ruhr auch den familiengeführten Einzelhandel wieder mehr Bedeutung beizumessen. Die renommierte Kaufhauskette Hertie musste nach Finanzproblemen des britischen Haupteigners Dawnay Day wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden. Beisicht bekräftigte aus gegebenem Anlass die pro NRW Position, zur Stabilisierung der Wirtschaft endlich mittelständische Strukturen besser zu schützen als wie es bisher der Fall war. „Es kann nicht angehen, dass in NRW die Lichter ausgehen, wenn sich irgendwo auf der Welt ein Investor oder eine Finanzheuschrecke verspekuliert hat!“
Auch angesichts der immer mehr alternden einheimischen Bevölkerung mit relativ geringer Mobilität ist der kleine Laden im Veedel unverzichtbar. Viele NRW-Innenstädte sterben aus, weil auf der grünen Wiese dank der verfehlten Politik der Altparteien großflächige Billig-Konkurrenz aus dem Boden gestampft wird. Die Landespolitik ist gefordert, vernünftige Rahmenbedingungen zu setzen, die auch dem mittelständischen Familienunternehmen wieder Überlebenschancen lässt. Regionalität und dezentrale Eigentumsstrukturen sind ein Überlebensrezept, um den Gefahren der Globalisierung zu begegnen.
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