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Haltlose Zustände in Nordrhein-Westfalens Justizvollzugsanstalten |
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pro NRW -
Aktuelles
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Mittwoch, 11. Juni 2008 |
Der Foltermord an einem jungen Häftling in der JVA Siegburg und mehrere Selbstmorde von Häftlingen in nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten haben nachhaltig gezeigt, dass die personelle Situation in den Gefängnissen katastrophal ist.
Nicht nur, dass Justizvollzugsbeamten chronisch unterbesetzt sind, sie haben in ihrem Dienstalltag vielfältige Probleme zu bewältigen, da auch die Sicherheitslage durch kriminelle, multikulturelle Banden in den Anstalten immer prekärer wird. Immer öfter werden die Beamten selbst Opfer von Angriffen oder Erpressungsversuchen durch Häftlinge.
Die verbrauchten Altparteien, denen diese Zustände hinlänglich bekannt sind und die massiv in die Kritik geraten sind, steuern zu einer Lösung der Problematik außer inhaltsleerer Sonntagsreden nichts bei.
Die Bürgerbewegung pro NRW fordert dagegen drastische Maßnahmen zur Verbesserung der Personalstruktur, damit sich auch die schlechte Sicherheitslage in den 37 nordrhein-westfälischen Gefängnissen spürbar entspannt. Dieses Thema wird mit Sicherheit in den Kommunalwahlkampf und in den Landtagswahlkampf einfließen.
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