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Linke Hexenjagd an der Kölner Universität: |
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pro NRW -
Aktuelles
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Mittwoch, 4. Juni 2008 |
Steckbriefe gegen nonkonforme Studenten
Im unsäglichen Dritten Reich war es „Der Stürmer“, der unliebsame Mitmenschen zum Teil in menschenverachtender Art und Weise mit Namensnennung an den Pranger zu stellen pflegte –z. B. wegen „Rassenschande“. Heute gilt es quasi als Geistesschande, politisch nicht links zu stehen und die Rolle des NS-Hetzblattes „Der Stürmer“ wird von selbsternannten sogenannten Antifaschisten verkörpert, die genau das praktizieren, was sie angeblich bekämpfen:
Intoleranz, Hass, Ausgrenzung und Menschenverachtung.
Auf dem Gelände der Kölner Universität wurden jetzt Steckbriefe gegen den Jurastudenten Martin Schöppe geklebt und verteilt. Der Grund:
Martin Schöppe ist Bezirksvertreter von Pro Köln. Darüberhinaus Pro NRW Funktionär und Herausgeber der Pro NRW Schülerzeitung „Objektiv“. Also muss die sogenannte Antifa gegen den politisch engagierten mißliebigen Studenten vorgehen. Neben der Steckbrief-Aktion beauftragte das Kölner Studentenparlament auf Antrag des linksextremen „Antifa-Arbeitskreises“ den AStA, „gegen den Studenten Martin Schöppe ein Hausverbot für alle von der Studentenschaft und ihrer Gliederungen verwalteten Räumlichkeiten auszusprechen“.
Aber auch das genügt den Antragstellern noch nicht. In einer Droherklärung schreiben sie: „Wir als Antifa AK werden das Thema weiter forcieren und mit unseren Mitteln und Methoden dazu beitragen, dass Martin Schöppe es sich mit dem Studium in Köln vielleicht doch noch mal anders überlegt.“
Offenbar soll das Recht auf ein Studium an der Universität zu Köln jenen vorbehalten bleiben, die von der „Antifa“ als unbedenklich eingestuft werden. Wer nicht freiwillig verschwindet, muss demzufolge mit Gewalt rechnen. Den Altparteien samt ihrer Studentenorganisation und den lokalen Medien war die menschenverachtende Hexenjagd an der Kölner Uni bislang keinen kritischen Kommentar wert. Man stelle sich mal die Reaktionen vor, wenn Linke oder gar Migranten in ähnlicher Weise attackiert werden.
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