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Bezirksverbände -
Ostwestfalen
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Dienstag, 27. Mai 2008 |
Pro-NRW-Bezirksvorsitzender in Ostwestfalen aus politischen Gründen vom Technologie- und Berufsbildungszentrum (tbz) Paderborn beurlaubt – Beisicht: „Praktiken wie in Weißrußland oder einer südamerikanischen Bananenrepublik“ – Pressekonferenz des tbz Paderborns geplant
Die bloße Ankündigung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung
pro NRW, einen Bezirksverband Ostwestfalen gegründet zu haben und bei
den Kommunalwahlen im Jahr 2009 antreten zu wollen, schlägt also weiter
hohe Wellen. Nachdem der Vorsitzende des pro-NRW-Bezirksverbandes Ostwestfalen,
Herr Thomas Borgartz, in der heutigen Ausgabe des „Mindener Tageblatts“ namentlich
aufgeführt war und mit den Worten zitiert wurde, „rechts von der
CDU sei es ohne weiteres möglich, zehn bis zwölf Prozent der Stimmen
zu erzielen“, wurde er von seinem Arbeitgeber, dem tbz Paderborn, wo
Borgartz als Fachlehrer arbeitet, beurlaubt. Zudem kündigte das tbz Paderborn
an, auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz zu den politischen Aktivitäten
ihres hoch angesehenen Lehrers Stellung beziehen zu wollen. Desweiteren heißt
es aus dem Umfeld der bekannten Lehreinrichtung, dass auch noch die Schüler
von Herrn Borgartz penibel nach möglichen „politischen Indoktrinationsversuchen“ befragt
werden sollen.
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Zu diesem skandalösen Vorgehen erklärt
der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro NRW, der 45jährige Rechtsanwalt
Markus Beisicht:
„Ein solch undemokratisches und grob rechtswidriges Verhalten
ist mir schon lange nicht mehr zu Ohren gekommen. Wie kann es ein Arbeitgeber
trotz grundgesetzlich geschützter Meinungsfreiheit und politischem
Diskriminierungsverbot wagen, einen unbescholtenen, angesehenen Mitarbeiter
aus politischen Gründen zu beurlauben? Dieser intolerante Amoklauf
eines der größten Bildungsinstitute des Landes ist ein Skandal
erster Güte und wird so auch vor den Arbeitsgerichten sicher nicht
Bestand haben.
Für unsere Aktivitäten in Ostwestfalen und Bielefeld bedeutet
dies einen noch größeren Ansporn: Denn selten trat so deutlich
zu Tage, welch totalitärer Ungeist in unserem Land herrscht. Politisch
Andersdenkende sollen im Namen einer sogenannten ‚political correctness’ medial
an den Pranger gestellt, sozial geächtet – und schlußendlich
sogar noch beruflich vernichtet werden. Was kommt als nächstes? Ich
kann da nur aus voller Überzeugung sagen: Wehret den Anfängen!
Schluß mit dem Tugendterror der Gutmenschen sowie mittelalterlichen
Rede- und Denkverboten!
Herr Borgartz, dem unsere volle Solidarität gilt, wird dessen ungeachtet
natürlich als Bezirksvorsitzender weitermachen. In einem persönlichen
Gespräch hat er mir heute noch einmal seine tiefe Bestürzung über
die unglaublichen Vorfälle und den brutalen Vernichtungswillen seitens
der Gegner von pro NRW geschildert. Doch dieser undemokratische und totalitäre
Amoklauf sei ein weiterer Grund für ihn mitzuhelfen, die politische
Landschaft in Ostwestfalen und Bielefeld zu verändern. Eine der
Hauptaufgaben des Bezirksverbandes sei es auf jeden Fall, eine Stadtratskandidatur
in Bielefeld zu ermöglichen und dort 2009 in Fraktionsstärke
einzuziehen. |
Auf diesem Weg wird ihn auch die ganze Bürgerbewegung pro NRW mit voller
Kraft unterstützen. So ist derzeit bereits eine kommunale und regionalisierte
Flugblattkampagne zur voran schreitenden Islamisierung Bielefelds in Vorbereitung.“
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